Hello World in ALGOL/M

Programmiersprachen

Im großen und verzweigten Stammbaum der Familie der Programmiersprachen ist ALGOL eine der Ur-Mütter und Vorfahr vieler Nachkommen. Dazu mehr an anderer Stelle. Ich erinnere mich persönlich gerne an ALGOL, da es eine der ersten Programmiersprachen war, die ich während des Studiums in den frühen 1980er Jahren erlernt hatte. Im Bereich der algorithmischen Programmiersprachen ging für mich bald der Weg weiter mit ELAN, einer heute (leider) weitestgehend vergessenen Programmiersprache, die sich in vielen Konzepten an ALGOL/68, dem Kryptonit der Programmiersprachen orientiert aber dessen Fallstricke weitestgehend vermieden hatte.

Eines meiner Hobbies ist es, diese Pfade nicht nur theoretisch zurück zu verfolgen, sondern kleinere Programmierbeispiele mit – überwiegend simulierten – historischen Computern, Betriebssystemen und Compilern auszuprobieren. Darum hier das klassische „Hello, World!“ in ALGOL/M, einem ALGOL/60 Subset, das auf CP/M-Rechnern zur Verfügung stand.

Die zugrundeliegende Z80-Simulation basiert wiederum auf SIMH (SIMH – multi-system simulator download | SourceForge.net) aber mein besonderer Dank geht an Peter Schorn (https://schorn.ch/), der eine Fülle von funktionsfähigen Varianten von CP/M und vielen Compilern zur Verfügung stellt.

BEGIN
WRITE("HELLO, WORLD!");
END

Führt bei der Ausführung unter CP/M 2.2 zum erwarteten Ergebnis:

I>ALGOLM HELLO.ALG
ALGOL-M COMPILER VERS 1.1
0 ERROR(S) DETECTED

I>RUNALG HELLO
ALGOL-M INTERPRETER-VERS 1.0

HELLO, WORLD!

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